Technologievorteile bei MIM
Bei der Fertigung von einsatzfertigen MIM-Teilen ergeben sich ganz spezifische Prozess-Vorteile. Die Technologievorteile liegen zum einen schon auf der Seite des Herstellers bei der Prozessführung, sie werden zum anderen aber auch für den Endkunden durch die vielseitigen Möglichkeiten und hervorragenden Teilequalität von Vorteil.
Materialeffizienz
Das fertige Produkt enthält praktisch 100% des verbrauchten Metallpulvers. Abfall oder Restmangen an Material fallen nicht an, wie etwa beim Gießen (Anguss), Stanzen (Loch-, Zuschnittreste) oder bei spanabhebender Bearbeitung. Im Punkt Materialeffizienz ist MIM damit den anderen Herstellungsprozessen überlegen, zudem ist stets eine exakte Material- und Aufwandskalkulation möglich.
Höchste Prozess-Sicherheit
Eine kommerzielle Verwendung von MIM begann erst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und damit in Zeiten allgemeiner Hochtechnologie. Vollautomatische Prozessführung beim Spritzgießen und computerüberwachte Entbinder- und Sinterprozesse führen zu außerordentlich hoher Prozess-Sicherheit.
Enge Toleranzen für jede Serie
Durch den Einsatz von verfeinerten Spritzgussgeräten, hochpräzisen Stanzstempeln und Kernstäben werden Endkonturkomponenten mit äußerst engen Standard-Toleranzen unter Serienbedingungen gefertigt. Für Spezialfälle, wenn noch höhere Präzision bei den Abmessungen erforderlich ist, kann nachgepresst oder maschinell bearbeitet werden.
Einzigartige Materialeigenschaften
Es werden ausschließlich feinste Metallpulver verwendet wobei die mittlere Korngröße zwischen 5µm und 20µm liegt und damit wesentlich feiner ist, als für die bei herkömmlichen Pulvermetallurgie verwendeten. Für das Endprodukt lassen sich damit Dichtewerte bis zu 99% erreichen und vielseitige Eigenschaften für jeden Anwendungszweck.



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