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Feingusswerkstoffe von EKOTEC:

Einsatzstahl

Wichtige Einsatzbereiche für Feinguss aus Einsatzstahl liegen im Getriebe- und Motorenbau oder bei Pumpen- und Aggregateteilen.
Immer wenn es auf hohe Schwingfestigkeit bei gleichzeitigem Verschleißwiderstand ankommt, bietet Feinguss aus einsatzgehärtetem Edelbaustahl eine gute Auswahl.
Beim Einsatzhärten werden die Rand- und die Kerneigenschaften gleichzeitig eingestellt, gegenüber dem Nitrierhärten lassen sich größere Härtetiefen bei geringeren Eigenspannungen erreichen.

Feinguss aus niedrig legiertem Einsatzstahl erreicht Kernfestigkeiten von 800 - 1200 N/mm2 bei 200 - 400 HV.

 

 

Werkstoff Nr. DIN Kurzbez.
1.5919 GS - 15 Cr Ni 6
1.7242 GS - 16 Cr Mo 4
1.7131 GS - 16 Mu Cr 5
 
Sonstige
1.0401 GS - Ck 15
1.0037 St 37
1.0501 C-35
1.0503 C-45
1.0619 GP240 GH*

Vergütungsstahl

Höchste Bruchsicherheit bei dynamischer oder schwingender Beanspruchung bietet Feinguss aus Vergütungsstahl. Wenn selbst bei hoher Überlast eine bleibende Verformung, keinesfalls jedoch ein Bruch des Bauteils auftreten darf, bietet sich hierzu das Vergüten auf hohe Zähigkeit an.

Je nach Härte- und Anlassvorgang liegen übliche Festigkeiten für Feinguss aus Vergütungsstahl im Bereich von 600 - 1000 N/mm2 bei hoher Zähigkeit.

 

 

Werkstoff Nr. DIN Kurzbez.
1.1191 GS - Ck 45
1.6580 GS - 30 Cr Ni Mo 8
1.6582 GS - 32 Cr Ni Mo 6
1.7218 GS - 25 Cr Mo 4
1.7225 GS - 42 Cr Mo 4
1.8159 GS - 50 Cr V 4

Nitrierstahl

Feinguss aus Vergütungsstahl mit erhöhtem Chromgehalt läßt sich durch die Nirtrierbehandlung deutlich in der Randhärte steigern. Im Vergleich zu randschicht- oder einsatzgehärteten Stählen lassen sich höhere und auch temperaturbeständigere Randhärten erreichen.

Eingestellte Randhärte und Kernfestigkeit sind stark von der Legierung, dem Ausgangsgefüge sowie Nitrierverfahren abhängig.

 

 

Werkstoff Nr. DIN Kurzbez.
1.2343 G-X 38 Cr Mo V 51
1.8519 GS - 31 Cr Mo V 9

Rost- u. säurebeständiger Stahl

Ausreichende Beständigkeit gegen Korrosion wird ausschließlich mit hochlegierten Stählen erreicht.
Die Beständigkeit wird durch die Erhöhung des Chrom- und des Nickelgehaltes verbessert, Molybdän- und Niob -Zusätze führen zusätzlich zu erhöhter Beständigkeit.

Erreichbare Festigkeiten für Feinguss aus hochlegiertem Stahl liegen je nach Legierung im Bereich von 800-1000 N/mm2

 

 

Werkstoff Nr. DIN Kurzbez.
1.4008 G-X 7 Cr Ni Mo 12-1
1.4059 G-X 22 Cr Ni 17
1.4122 G-X 35 Cr Mo 17
1.4308 G-X 6 Cr Ni 18 9*
1.4312 G-X 10 Cr Ni 18 8
1.4408 G-X 6 Cr Ni 18 10*
1.4404 G-X 2 Cr Ni Mo 18-10
1.4581 G-X5 Cr Ni Mo Nb 1810*
1.4468 G-X2 Cr Ni Mo N 25-6-3
1.4470 G-X2 Cr Ni Mo N 22-5-3
1.4462 G-X2 Cr Ni Mo N 22-6-3
1.4542 G-X5 Cr Ni Cu Nb 16- 4

Werkzeugstahl

Beim Werkzeugstahl lassen sich durch Legierung und Wärmebehandlung unterschiedliche Eigenschaften einstellen:

Kaltarbeitsstähle
mit hohem Verschleißschutz;
Warmarbeitsstähle
mit erhöhter Warmfestigkeit;
Schnellarbeitsstähle, warmfest ausgelegt bei gleichzeitigem Verschleißschutz.

 

 

Werkstoff Nr. DIN Kurzbez.
1.2767 G-X 45 Ni Cr Mo 4
1.2842 GS - 90 Mn Cr V 8

Hitze- und zunderbeständiger Stahl

Bei diesen Stählen ist außer dem Schutz vor Korrosion zusätzlich eine Warmfestigkeit von Bedeutung.
Besonders mit dem Element Silizium wird bei solchen Legierungen eine hohe Zunderbeständigkeit erreicht.

 

 

Werkstoff Nr. DIN Kurzbez.
1.4840 G-X 15 Cr Ni 25 20
1.4729 G-X 40 Cr Si 13
1.4848 G-X 40 Cr Ni Si 2520


*mit Zeugnis EN 1020 3.1B AD 2000 möglich.